Karte · Gewebe
Eine zweidimensionale Karte der Aktien, ihre Animation Tag für Tag mit den Signalen des gewählten Modells und das Marktregime.
Marktkarte
Was es ist: Jeder Punkt ist eine Aktie. Aktien, die nah beieinander liegen, haben Residualrenditen, die sich gemeinsam bewegen. Die Linien sind der minimale Spannbaum, also das kürzeste Netz, das jede Aktie mit ihrem ähnlichsten Nachbarn verbindet.
Welche Daten es speisen: Neuester Analyselauf: Korrelation aus den Residualrenditen der letzten 500 Handelstage, Abstand d = √(2(1−ρ)), klassische multidimensionale Skalierung. Farbe und Größe stammen vom Endpunkt /api/market/frames: die Backtest-Signale des gewählten Modells mit Eintageshorizont über die letzten 6 Monate.
Was es zeigt: Im Feld Richtung ist die Punktfarbe grün für einen Anstieg und rot für einen Rückgang; im Feld Aktivität ist es die Tiefe des Bernsteintons. Die Größe ist der Betrag des Werts. Die Randfarbe zeigt den Sektor. Ein grauer Punkt bedeutet kein Signal an diesem Tag. Die Achsen haben keine Einheiten; nur die Abstände sind aussagekräftig.
Welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen: Aktien desselben Sektors bilden meist Gruppen; liegt eine Aktie weit von ihrem eigenen Sektor entfernt, treiben andere Dynamiken ihren Kurs. Zeigt die Animation, wie sich Farben von einer Gruppe auf eine benachbarte Gruppe ausbreiten, ist das eine visuelle Stütze für die Gewebe-Idee; ein gemessener Beleg ist es aber nicht.
Abspielsteuerung
Was es ist: Die Wiedergabetaste, der Datumsregler und die Geschwindigkeitseinstellung unter der Karte.
Welche Daten es speisen: Die Liste der Tage in der Antwort von /api/market/frames; jedes Bild enthält die Werte eines Handelstages je Aktie.
Was es zeigt: Bei der Wiedergabe laufen die Tage der Reihe nach ab; der Regler springt zu einem bestimmten Tag; die Geschwindigkeit ist in Bildern pro Sekunde.
Welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen: Färbt sich in ereignisreichen Phasen (zum Beispiel an den Tagen, an denen ein turbulentes Regime beginnt) die ganze Karte einheitlich, zeigt das, dass die Bewegung marktweit und nicht aktienspezifisch ist.
Regime
Was es ist: Die durchschnittliche Korrelation zwischen den Aktien in einem rollierenden 63-Tage-Fenster und der Anteil des ersten Eigenwerts an der Gesamtvarianz; schattierte Flächen sind turbulente Phasen.
Welche Daten es speisen: Das Regime-Ergebnis des neuesten Analyselaufs, berechnet aus den Residualrenditen. Die Turbulenzschwelle ist das 70. Perzentil der durchschnittlichen Korrelation.
Was es zeigt: Steigt die Korrelation, bewegt sich der Markt wie ein einziger Block; der Anteil des ersten Eigenwerts misst dasselbe auf andere Weise.
Welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen: In turbulenten Phasen funktioniert Diversifikation nicht, und aktienspezifische Signale werden schwächer. C · Änderungserkennung hebt in diesen Phasen ihre Alarmschwelle an; sonst würde an einem Krisentag jede Aktie Alarm auslösen.
Die hier bereitgestellten Informationen, Kommentare und Empfehlungen zu Anlagen fallen nicht unter die Anlageberatung. Anlageberatung wird im Rahmen eines Anlageberatungsvertrags erbracht, der zwischen einem Kunden und Wertpapierfirmen, Portfolioverwaltungsgesellschaften oder Banken, die keine Einlagen annehmen, zu schließen ist. Die Signale hier werden mit statistischen Modellen aus historischen Daten erzeugt, allen gleich angezeigt und nicht personalisiert; sie passen möglicherweise nicht zu Ihrer finanziellen Lage oder Ihren Rendite- und Risikopräferenzen. Anlageentscheidungen ausschließlich auf Grundlage der hier gegebenen Informationen zu treffen, führt daher möglicherweise nicht zu Ergebnissen, die Ihren Erwartungen entsprechen.